Dokumentiert: Gefälschte Schreiben der Stadt Leipzig sorgen für Verwirrung – offenbar kritischer Protest gegen Vorurteile und Ressentiments bei den BewohnerInnen

Dokumentiert: Gefälschte Schreiben der Stadt Leipzig sorgen für Verwirrung – offenbar kritischer Protest gegen Vorurteile und Ressentiments bei den BewohnerInnen

In verschiedenen Stadtteilen Leipzigs tauchten in den vergangenen Tagen Schreiben mit einer Anlage auf, die über Maßnahmen im Rahmen des Konzepts „Wohnen für Berechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz in Leipzig“ aufklären sollen. …Demnach würde man auf die Standorte Wahren und Portitz auf Grund ausländerfeindlicher Einstellungen der BewohnerInnen und zu befürchtender Aggressionen gegen Asylsuchende verzichten und den Asylsuchenden neue Wohnungen im Stadtzentrum anbieten – für die einheimischen BewohnerInnen kündigt das Schreiben Bildungsprojekte, etwa Seminare zum Thema Rassismus und Vorurteile an. Schon anhand des falschen Logos der Stadt Leipzig und der falschen Schreibweise des Leipziger OBM ist zu erkennen, dass es sich bei dem Schreiben offenkundig um eine Fälschung handelte. Die Botschaft dahinter reiht sich jedoch in den aktuellen Diskurs ein, nämlich der Frage, ob die vebreiteten Vorurteile und teils rassistischen Argumentationen vieler BewohnerInnen der eigentliche Grund für eine Ablehnung des Konzepts Fabian/Kador-Probst in Wahren, Portitz und Grünau sind.

Bericht der Leipziger Internetzeitung: http://www.l-iz.de/Politik/Nachrichten/2012/06/Auslaenderfeinde-in-Wahren-Portitz-Gefaelschte-Schreiben-im-Umlauf-42384.html

Das gefälschte Schreiben: http://www.l-iz.de/html/downloads/Buergerinformation%2015.06.2012.pdf

und die dazugehörige Anlage: http://www.l-iz.de/html/downloads/Buergerinformation-Anlage.pdf

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